Seit ihrer Gründung durch Rabbiner Dr. Arthur Cohn Im Jahre 1895 spielt die Schomre Thora eine wichtige Rolle in der Stärkung der jüdischen Identität in Basel. 

Generationen von jüdischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen haben ihr jüdisches Wissen in der Schomre Thora vertieft. Dank der freiwilligen Spendebereitschaft ihrer Donatoren und der Hilfe G’ttes konnte die Schomre Thora ihr Angebot stets – mit Ausnahme der Kriegsjahre -  umsonst anbieten. Während die Schomre Thora in der Vergangenheit vor allem zur Bewahrung des traditionellen Charakters der Basler Einheitsgemeinde beitrug, bietet sie heute für sämtliche observanten wie auch nicht-observanten jüdischen Kreise Basels einen Rahmen, welchem dank der Unabhängigkeit auch eine wichtige gesellschaftliche Stellung zukommt. 

Heute bietet die Schomre Thora rund 40 Wochenlektionen an. Von Vortragsreihen über den jüdischen Ritus oder aktuellen rabbinischen Diskussionen bis zu Kursen zur biblischen Textexegese oder jüdischen Philosophie bietet die Schomre Thora ein vielseitiges Angebot für die immer unterschiedlicher werdenden Interessen ihrer Schüler und Schülerinnen. Von Kindern im Vorschulalter bis zu Achtzigjährigen, von streng orthodoxen Juden und Jüdinnen bis nichtjüdischen Interessierten reicht der Kreis der Schüler und Besucher von öffentlichen Vorträgen und diversen anderen Anlässen im Rahmen der Schomre Thora.

Möge es G’ttes Wille sein, dass die Schomre Thora auch in Zukunft ihren Beitrag zur Verbreitung und Vertiefung jüdischen Wissens in Basel zu leisten vermag.